Das ist in der Tat die am häufigsten gestellte Frage. Antwort: Ja, leider.

Die Anfänge der Südspangen-Planungen gehen auf die frühen 80er zurück, als die Kieler Straßenbahn abgeschafft wurde und moderne Verkehrspolitik in Kiel darin bestand, breite Schneisen für den Autoverkehr durch Altbaubestand und Grüngürtel zu schlagen. Ursprünglich als Anbindung an den jetzigen Ostring gedacht.

Spätestens seit den Nuller-Jahren als ewige Untote der Kieler Verkehrspolitik geltend, hat es die Südspange 2016 dennoch in den "vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplanes 2030 geschafft. Im Juni 2017 haben SPD, CDU, FDP, SSW und der NPD-Vertreter in der Ratsversammlung einen Apell an das Land gerichtet, die Südspange möglichst schnell zu bauen.